Mit Posaunenchormusik zum Weltrekord

„Habt ihr das mit dem Weltrekordversuch des Verbandes gelesen? Das wäre doch was für unseren Chor!“ Was mit einer simplen Frage in der Chorprobe begann, wurde am ersten Augustwochenende mit einem Chorausflug umgesetzt. Der Posaunenchor Rosenberg-Poppenricht nahm mit seinem Chorleiter Kurt Lehnerer am Weltrekordversuch des Verbandes evangelischer Posaunenchöre in Bayern in Nürnberg teil. 72 Stunden erklangen in der Nürnberger Kirche St. Jakob Blechbläserklänge. Nach einem ausgeklügelten System, das sich die Organisatoren des Events ausgedacht hatten, spielten immer drei Posaunenchöre im Wechsel für jeweils 90 Minuten. Danach wurden die Chöre ausgetauscht und eine nächste Runde begann. Der Posaunenchor Rosenberg-Poppenricht entschied sich für zwei Spielzeiten und konnte sich über eine rege Teilnahme der Chormitglieder freuen. Viele Kinder und Jugendliche musizierten gemeinsam mit Erwachsenen unter der Leitung von Kurt Lehnerer. Das Spielen erforderte höchste Konzentration, denn zwischen den einzelnen Liedern der Chöre durften nur wenige Sekunden liegen. Neben eher traditionellen Chorälen wurden auch neuere Stücke einstudiert und den Zuhörern in der gut gefüllten St. Jakob-Kirche präsentiert. Mit viel Herz und Können gelang es dem Chor, die Anwesenden zu begeistern. In der Kirche herrschte eine unglaublich positive Stimmung, die sich auf alle teilnehmenden Chöre übertrug. Mit Singen und Klatschen wurden die anderen Musiker unterstützt und die Posaunenchorarbeit in Bayern gefeiert. Nach genau 72 Stunden stand fest: Der Rekord für den Verband evangelischer Posaunenchöre steht. Der Posaunenchor Rosenberg-Poppenricht ist sehr stolz, seinen Teil für diesen Weltrekord beigetragen zu haben.