Viele Töne, eine Musik - gemeinsam im Takt des Glaubens

Ein besonderes Ereignis in unserem Gemeindeleben fand am Samstag, 11. Juli statt: unser Gemeinde-Kita-Sommerfest.

Bei strahlendem Sonnenschein begann der Festtag mit einem Gottesdienst im Garten des Guten Hirten. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet, begleitet vom Posaunenchor unter der Leitung von Kurt Lehnerer.

Die Kita-Kinder erfreuten die Festgemeinde und ihre Familien mit einer Aufführung zu verschiedenen Musikformen und -stilen: Tanz, Rhythmus, Rap, Klassik mit Ballett, Volksmusik. Jede Gruppe war der Meinung, ihre Musik sei die schönste, stellte aber am Schluss fest: Gemeinsam zu musizieren ist doch das Beste.

Darauf baute Pfarrer Daniel Götzfried seine Predigt auf. Die Musik, das Zusammenklingen der Töne – ein Bild für das Leben. Gemeinsam klingt es besser. Gemeinsam geht es besser. Wo Gott sich einmischt, dort sind wir gemeinsam im Takt des Glaubens. Wir bei dem Hirtenjungen David, der mit seinem Harfenspiel König Saul neue Freude schenkt (1Sam 16,14-23).

Nach Segenslied und Segen fanden sich die Besucherinnen und Besucher zum Mittagessen bei frisch gegrillten Bratwürsten und kühlen Getränken ein.

 

Auch der Nachmittag wartete mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm auf. Die Kita bot verschiedene Stationen an, wie Glitzertattoo, Instrumente-Basteln oder Kinderdisco. Die evangelische Jugend unter Leitung von Diakon Robert Sesselmann hatte eine Cocktailbar aufgebaut, an der es frisch zubereitete alkoholfreie Getränke gab. Kaffee und ein vielfältiges Angebot aus Kuchen und Torten versüßten den Nachmittag bei guten Gesprächen.

Die Gitarrengruppe Poppenricht unter der Leitung von Günter Vogel sorgte für gute Unterhaltung mit einem breiten Repertoire an Liedern.

Großen Anklang fand auch das Kickerturnier, das von Pfarrer Götzfried und Martin Bleisteiner in Sportreporter-Manier moderiert und kommentiert wurde.

 

Das Fest endete mit einer Abendandacht von Diakonin Regina Reymann, in der sie das Thema Klänge anhand des 113. Psalms vertiefte. Die Klangfarbe reicht von loben und danken bis zu klagen und hoffen. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn, so das Motto des Psalms und auch der Andacht.

 

Ein herzliches Dankeschön sagen wir den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zu diesem gelungenen Fest in Vorbereitung und Durchführung beigetragen haben sowie allen, die sich haben einladen lassen.

 

Michael Kohl